Frauen in den MINT-Fächern

Trotz großartiger Errungenschaften des Feminismus und der Gleichberechtigung der letzten hundert Jahre, ist es leider immer noch so, dass gerade in so vermeintlichen Männerdomänen wie den Naturwissenschaften Frauen eine große Menge an Herausforderungen zu meistern haben. Frauen in den Wissenschaften und in der Forschung werden schlechter bezahlt, oftmals von den Kollegen und Chefs nicht ernst genommen. Oder ihnen wird die Weiblichkeit abgesprochen, weil sie sich ja mit Mathematik, Chemie und Physik befassen. Doch am problematischsten sind wohl die sexuellen Belästigungen und Mobbing. Hier muss der Staat ansetzen und seine forschenden Bürgerinnen adäquat schützen.

Mehr Frauen entscheiden sich für ein MINT-Fach

Physik und Frauen

Bei der Physik handelt es sich um eine Wissenschaft, die keine Unterscheidung zwischen den Geschlechtern kennt. Jedoch ist auf Grund der kulturellen Konnotation die Physik irgendwie immer noch mit Physikern verknüpft. Dabei zeigt die Geschichte, dass es sehr wohl sehr viele Physikerinnen gibt, die an bahnbrechenden Erfindungen und Erkenntnisse involviert waren. Zum Glück gibt es heutzutage viele Programme, die Mädchen und Frauen dazu ermutigen wollen, ein Studium in den sogenannten MINT-Fächern aufzunehmen. Vielen Frauen wird dadurch immer bewusster, dass auch die Physik cool und weiblich ist.

Immer mehr Frauen interessieren sich für Physik

Eine Karriere in der Wissenschaft

Um herauszufinden, ob eine Karriere in der Wissenschaft eine gute Wahl für jemanden sein könnte, sollte man etwas Zeit investieren. Zum Beispiel sollte man besonderes Augenmerk darauf legen, welche Fächer man in der Schule am liebsten mag und in welchen man mit wenig Mühe gute Noten bekommt. Darüber hinaus sollte man aber auch auf jeden Fall darauf achten, wofür man sich außerhalb der Schule interessiert. Dazu gehören zum Beispiel das Erstellen eines Überblicks über bevorzugte Freizeitaktivitäten und Bücher sowie Zeitschriften, die man gern liest. Anhand dieser Kriterien kann man sich einen guten Überblick verschaffen.

Für welche Themen interessieren Sie sich?

Interesse von Jugendlichen für Wissenschaft

Wenn man den jüngeren Generationen das Wort Wissenschaft erwähnt, weiß man schon wie die meisten reagieren werden. Doch, die Jugendlichen tragen keine 100%-ige Schuld dafür. Es gibt eine sehr große Anzahl der jungen Menschen, die sich schon seit der Kindheit für unterschiedliche Aspekte der Wissenschaft interessieren. Alles fängt zuhause an – die Eltern müssen das Interesse in ihren Kindern wecken – nur so kann man genau das erreichen, was man seit Jahren versucht. Man kann von Kindern und Jugendlichen nicht etwas erwarten, wenn es nicht vorgelebt wird. Das gilt besonders für die Wissenschaft.

Roboter machen Lust auf Wissenschaft

Die wissenschaftliche Verantwortung

Darf man als Wissenschaftler seine Entdeckungen verheimlichen? Oder sollte man den Teil verheimlichen, der für die Menschheit große Probleme mit sich bringen könnte? Diese Frage beschäftigte die wissenschaftliche Szene gleich nach der Nutzung von Atomwaffen. Die Wissenschaftler, die die Atombombe gebaut hatten, haben lange unter dieser Verantwortung gelitten. Die USA waren die größte Macht auf der Erde. Dennoch haben einige dieser Wissenschaftler dieses Wissen an die Sowjetunion weitergeleitet, obwohl sie wussten, dass sie deswegen gejagt werden konnten. Die Idee dahinter war, ein Gleichgewicht in der Welt zu schaffen. Was meinen Sie, wo liegt die gesellschaftliche Verantwortung der Wissenschaftler?

Ein Atomwaffentest in den 50ern

Nicht genug Wissenschaft in Deutschland?

Deutschland ist das Land der Dichter und Denker. Wissenschaft wird hier groß geschrieben. Aber die Universitäten beklagen sich über stetig sinkende Budgets. Für die Forschung gibt es oft nur eine private Finanzierung. Ist Innovation so möglich? Eine Studie sieht den Mangel an Forschung als große Bedrohung für den Zukunftsstandort Deutschland.

Mann steht gebeugt über einem Plan

Geht die Wissenschaft nun zu weit?

Natürlich ist die neue Technologie und sämtliche Innovationen in unserem Zeitalter höchst beeindruckend. Fast jeder besitzt ein Smartphone, einen Plasmafernseher und das Auto mit allen nur denkbaren Extras darf auch nicht fehlen. Wir haben uns sehr weit entwickelt, doch was ist, wenn das ganze zu weit geht?

Künstliche Intelligenz ist das Stichwort, jedoch sollten wir uns einmal die Frage stellen, ob das wirklich das Richtige für unsere Zukunft ist? Vor kurzem hielt Stephen Hawking eine zum Denken anregende Rede darüber, dass wir die künstliche Intelligenz nicht unterschätzen sollten, da sie vielleicht sogar zur Bedrohung werden könnte.

Ein wissenschaftliches Phänomen

Die US-Psychotherapeutin Elaine Aron bezeichnet die Hochsensibilität bei Menschen nicht nur als psychologisches sondern auch als neurophysiologisches Phänomen der Wissenschaft. Trotzdem ist es höchst interessant, dass die meisten Betroffenen es nicht einmal bemerken, wenn sie hochsensibel sind. Sie hält uns dazu an, mehr über dieses Thema nachzudenken, damit man es besser erforschen und Nutzen daraus ziehen kann.

Physik im täglichen Leben

Physik, so könnte man denken, ist eine Naturwissenschaft und mit der Erforschung von Phänomenen beschäftigt. Dabei spielt sie auch im täglichen Leben eine Rolle – egal, ob ein Apfel vom Baum fällt, das Wasser kocht oder ob wir unsere Wohnung heizen. Immer wirken Kräfte und es sind physikalische Gesetze am Werk, ob Mechanik oder Thermodynamik, alles ist Physik.